Depressionen sind durch eine Reihe psychischer und vegetativer Symptome gekennzeichnet. Dazu zählen insbesondere depressive Verstimmung, Verlust von Freude oder Interesse, Schlafstörungen, Appetitverlust, Antriebsstörung und erhöhte Ermüdbarkeit. 

Besonders typisch ist, dass depressive Patienten ihre Tätigkeiten in Haushalt und Beruf nicht mehr in gewohnter Weise verrichten können. Zu allem müssen sie sich aufraffen; es fällt ihnen schwer, sich zu einer Tätigkeit zu entschließen, diese dann zu beginnen und durchzuhalten. Für jede Beschäftigung brauchen sie viel mehr Zeit als früher. Infolge der Antriebshemmung ziehen sich depressive Patienten sozial oft sehr zurück und fallen in eine Hoffnungslosigkeit.1

Was Angst ist, weiß jeder, lässt sich aber nicht definieren, sondern allenfalls umschreiben. Es handelt sich um ein auch körperlich empfundenes Erleben des Unheimlichen und Bedrohlichen, das nicht verlässlich erkannt und abgeschätzt werden kann und dem man sich hilflos ausgeliefert fühlt.

Angst ist immer körperliches und seelisches Phänomen zugleich. Die körperlichen Erscheinungen, wie Herzklopfen, zugeschnürte oder trockenen Kehle, motorische Unruhe, Zittern, kalter Schweiß, Harndrang, Durchfall sind nicht Folgen der Angst, sondern unmittelbares somatisches Korrelat. Angst ist stets ein psychosomatischer Vorgang. Sie kann sich hinter der Maske betonter Sicherheit verbergen. Sie kann sich in der Hilflosigkeit des Kindes, in einer Insuffiziens und mangelnder Lebensbewältigung vor allem asthenischer Menschen äußern, ferner im „Lampenfieber“, aber auch in akuten Reaktionen (Panik).

Eine Lebenskrise bedeutet eine akute seelische Belastungssituation durch Ungleichgewicht der eigenen seelischen Anpassungs- und Verarbeitungsfähigkeit und der inneren und äußeren Belastung durch Alltagsrealität.

Die seelische Krise wird zur Lebenskrise, wenn die berufliche oder private Realität des Einzelnen so stark beeinträchtigt ist, dass er seine berufliche Identität oder seine privaten Bindungen verliert. Die Folge ist eine berufliche oder private Isolation mit seelischer auch körperlicher Erkrankung.²

Trauer ist ein natürlicher und normaler Prozess. Der Verlust von Dingen, Lebensumständen oder geliebten Personen löst Trauer aus. Der Verlust eines nahestehenden Menschen ist ein einschneidendes Ereignis, das das seelische Gleichgewicht der Hinterbliebenen massiv aus dem Gleichgewicht bringt. Den Weg zur Wiederherstellung dieses Gleichgewichts bezeichnet man als Trauer. Dennoch ist die Trauer in unserer Gesellschaft ein oft verdrängter Gefühlszustand. Wissen über Trauer gibt Sicherheit im Umgang mit Trauernden und hilft, zusätzliche Belastungen und Verletzungen der Betroffenen zu vermeiden.3

Schlafstörungen sind häufig. Man spricht von mindestens jedem Vierten: Frauen mehr als Männer, Ältere mehr als Jüngere, Tendenz steigend. Doch zu den
Schlafstörungen gehören nicht nur Ein- und Durchschlafstörungen sowie Früherwachen. Dazu zählen auch die so genannten Hypersomnien, also die abnorme Tagesschläfrigkeit, das Schlaf-Apnoe-Syndrom, die Narkolepsie usw.
Ferner Störungen des Schlafrhythmus (z. B. Schichtarbeit, Jetlag oder unvernünftige Lebensweise) sowie die Parasomnien (z. B. Alpträume, nächtliches
Aufschrecken, Schlafwandeln). Nicht zu vergessen die ruhelosen Beine oder
Muskelzuckungen in der Nacht sowie das Zähneknirschen.

 Die Ursachen für Schlafstörungen sind vielfältig, doch nur bei einem vergleichsweise geringen Anteil derjenigen, die über
Schlafstörungen oder über nicht erholsamen
Schlaf klagen, liegen spezifische schlafmedizinische Erkrankungen vor.
Den meisten Betroffenen kann ohne apparativen Aufwand effektiv geholfen werden. Durch
gezielte Befragung lassen sich Schlafstörungen
identifizieren, die ihre Ursache in Verhaltensweisen haben, die den Schlaf-Wach-Rhythmus oder
den erholsamen Nachtschlaf stören oder die auf
der Einnahme von schlafbeeinträchtigenden Substanzen beruhen. Auch psychiatrische oder organische Erkrankungen können Schlafstörungen
verursachen. Nur bei einem geringen Teil der
Betroffenen ist eine Untersuchung im Schlaflabor
erforderlich.4

Wenn seelische Belastungen körperliche Beschwerden hervorrufen − zum Beispiel im Rahmen von beruflichen oder privaten Konflikten −, spricht man klassischerweise von psychosomatischen Erkrankungen. Durch den Einfluss der Seele (Psyche) auf den Körper (Soma) kann sich ein Mensch krank fühlen, ohne dass der Arzt oder die Ärztin eine organische Ursache findet. Diese Erkrankungen werden auch als funktionelle Störungen oder somatoforme Beschwerden bezeichnet.

Die Symptome psychosomatischer Erkrankungen können sehr unterschiedlich sein, zum Beispiel Magen- und Darmbeschwerden, Kopf- oder Rückenschmerzen, Herzrasen, Ohrgeräusche, Schwindel, Juckreiz oder chronische Erschöpfung. Oft sind die Beschwerden von starken die Krankheit betreffenden Ängsten begleitet. Auch Essstörungen wie Magersucht und Ess-Brech-Sucht werden zu den psychosomatischen Erkrankungen gerechnet.5

Zwang liegt vor, wenn sich Gedanken, Vorstellungen, Handlungsimpulse oder Handlungen immer wieder aufdrängen und nicht unterdrückt werden können, obwohl erkannt wird, dass sie unsinnig sind oder zumindest ohne Grund Denken und Handeln beherrschen. Wird versucht, Zwangshandlungen zu unterlassen, so stellt sich häufig unerträgliche Angst ein. Meist sind nicht die Inhalte des Zwangs das Pathologische, sondern ihr dominierender Charakter und die Unfähigkeit, sie zu unterdrücken. 

Eine Sexualstörung liegt vor, wenn die körperlichen Sexualfunktionen und/oder das sexuelle Erleben sowie die daraus resultierende individuelle Befriedigung gestört sind. Sexualstörungen können physisch oder psychisch bedingt sein.6

Manchmal befällt uns das Gefühl dass wir dieses Ziel nie erreichen werden.

Wir fühlen uns ohnmächtig, kraftlos, glauben keine große Hilfe zu sein.  Doch ist es wichtig sich nicht entmutigen zu lassen und sich mit kleinen Schritten auf die Reise zu sich selbst zu begeben.

„Es ist mein Ziel, meinen Klienten gegenüber authentisch und auf Augenhöhe zu begegnen und Ihnen die Gelegenheit  zu geben, sich selbst besser zu verstehen, sich zu entdecken und zu entfalten.

Der Weg zur BESSERUNG beginnt mit…

„Glaube, Geduld und Vertrauen“